And the winner is

Auszug aus dem Buchreport 9.2005 (german)

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And the winner is...

Auszug aus dem Buchreport September 2005

And the winner is...

5000 Titel traten 2004 zum Kochbuch-Oscar an.

Was der Filmbranche der Oscar, ist den Koch- und Weinbuchverlagen der Gourmand World Cookbook Award. Wer einen der 48 ausgeschriebenen Preise gewinnt – für Kochbücher in 34, für Weinbücher in 14 Kategorien –, hat ein absatzförderndes Werbemittel an der Hand.
Der World Cookbook Award ist die weltweit größte Plattform für Kochbücher. Die Zahl der eingereichten Titel – akzeptiert werden nur Novitäten des jeweiligen Jahres in der Originalsprache – steigt regelmäßig im zweistelligen Bereich. 2004 musste sich die fünfköpfige Jury durch 5000 Bücher aus 60 Nationen arbeiten, ein Plus von 20%. Die Siegertitel verteilten sich auf 38 Länder.
Nicht nur Verlage können Bücher einreichen, sondern auch Autoren und Leser. Die Jury entscheidet, in welche Kategorie der Titel gehört und behält sich das Recht vor, im Zweifelsfall in einzelnen Bereichen keinen Sieger auszuloben. Vor der globalen Entscheidung werden in 53 nationalen oder regionalen Vorentscheidungen die Finalisten für die globalen Preise ermittelt.
Edouard Cointreau, hat den Cookbook Award 1995 gegründet. In den ersten beiden Jahren wurden die Auszeichnungen im Rahmen der Frankfurter Buchmesse vergeben, seither wandert der Veranstaltungsort – zuletzt war das schwedische Bücherdorf Grythyttan Gastgeber.
Die bedeutendste Auszeichnung ist für das Kochbuch des Jahres reserviert. 2004 stammte der Königstitel aus der Feder der Japanerin Harumi Kurihara (s. Kasten auf Seite 38). Einem Ritterschlag gleich kommt auch die Wahl des besten Kochbuchverlags. 2004 war es der Universitätsverlag San Martin de Porres aus Peru. Frühere Preisträger sind u.a. Klett-Cotta (2003) und Gräfe und Unzer (1997).
18 Neuerscheinungen aus dem deutschen Sprachraum gehörten 2004 entweder zu den Siegertiteln oder wurden mit einer lobenden Erwähnung bedacht: Preise gab es u.a. für „Kulinarisches Arabien von Florian Harms und Lutz Jäckel (Christian Brandstätter), „Südfrankreich – Küche & Kultur von Cornelia Schinhart und Jörg Zipprick (Gräfe und Unzer) sowie „Das Weinkochbuch von Petra Abele (Deutsches Weininstitut). Von Orell Füssli stammt das Buch mit dem besten Cover (Melanie Bruggers „Kochen = Kunst). Der Sonderpreis der Jury ging an das zweisprachige „Das türkische Diabetiker- Kochbuch von Seuda Atkas und Brigit Ranacher (Krenn).

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